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Rechtzeitig an Drehgenehmigungen denken!

Mario Krsek
May 04, 2026Von Mario Krsek

Viele Produktionen auf Mallorca scheitern nicht an Kreativität oder Budget, sondern an einem simplen, aber kritischen Punkt: den Drehgenehmigungen.

Warum Timing hier alles ist

Drehgenehmigungen sind die Grundlage jeder Produktion. Ohne sie geht nichts – weder rechtlich noch praktisch. Trotzdem werden sie oft zu spät eingeplant, vor allem von internationalen Produktionsfirmen.

Die Realität vor Ort ist klar:

Naturschutzgebiete: mindestens 2 Monate Vorlauf
Alle anderen Locations: mindestens 1 Monat Vorlauf
Das sind keine Pufferzeiten, sondern Mindestanforderungen. Wer später dran ist, riskiert Verzögerungen oder komplette Absagen.

Der typische Fehler

Viele Produktionen starten die Anfrage erst 2–3 Wochen vor Drehbeginn. Klingt zunächst ausreichend – ist es aber nicht.

Der Grund: Die eigentliche Genehmigung ist nur ein Teil des Prozesses.

Was vorher passiert:

Recherche nach lokalen Dienstleistern (Fixer, Producer, Location Scouts) – ca. 1 Woche
Anfragen, Abstimmungen, Kostenvoranschläge – ca. 1 Woche
Ergebnis: Von den vermeintlichen „3 Wochen Vorlauf“ bleibt effektiv nur 1 Woche für die Genehmigung.

Und das ist schlicht zu spät.

Die Folge: Stress und Unsicherheit

In dieser letzten Woche entsteht maximaler Druck:

Behörden reagieren nicht mehr rechtzeitig
Rückfragen können nicht mehr geklärt werden
Genehmigungen werden unsicher oder abgelehnt
Das Projekt hängt plötzlich an einem formalen Detail.

Die realistische Planung

Wer professionell arbeitet, plant anders:

Optimal: 3 Monate vor Drehbeginn starten
Minimum: 2 Monate vorher
So bleibt genug Zeit für:

saubere Vorbereitung
realistische Budgetplanung
entspannte Kommunikation mit Behörden
Fazit

Mallorca ist ein attraktiver Drehort – aber kein „Last-Minute“-Setup.

Wer früh plant, arbeitet effizient und stressfrei.
Wer zu spät kommt, riskiert den gesamten Dreh.

Drehgenehmigungen sind kein administratives Detail – sie sind die Basis der Produktion.